O2-Häuschen und SonyEricsson K700i

Nachdem mein doofes Handy mir jetzt eine Woche lang weder Home noch City angezeigt hat, hier noch ein paar Tipp für alle Mit-Opfer des Problems:

1) Schaltet nicht das Gebietsinfo ein. Obwohl ich keine Ahnung habe, was die beiden Sachen mit einander zu tun haben, vertragen die sich trotzdem reproduzierbar nicht!

2) O2 hat ein Sprachsignal, dass einem vor dem Telefonat ansagt, ob man Home bzw. City hat. Zu aktivieren unter der Nummer 1414 (kostenlos vom Handy aus). Hilft als Workaround für Zwischendurch.

3) Wenn ihr eine der neuen UMTS-Simcards habt: damit geht es meines Kenntnisstandes nach nicht.

4) Lasst Euch von O2 nochmal die Mastkoordinaten neu aufs Handy schicken. Hotline anrufen und darum bitten.

5) Macht ein Softwareupdate beim Handy. Das hat eh so viele Bugs, dass sich das so oder so lohnt. Wichtig: Vodafone-Läden, die gleichzeitig Servicepoints für SonyEricsson sind, nehmen seit neuestem Geld dafür. Fragt mal in großen MediaMärkten nach, ob die dafür ausgestattet sind.

Hoffe das hilft jemanden. Mein Häuschen war jedenfalls dann wieder da – woran es jetzt genau geklemmt hat konnte ich leider nicht mehr nachvollziehen.

DNS-Tests für alle Verdächtigen – ja geht’s noch?

Nach dem der Mord an Rudolph Moshammer so fix aufgeklärt werden konnte, fordern plötzlich alle möglichen Politiker, dass DNS-Tests zum Standard bei Erkennungsdienstlicher Behandlung werden soll. Da muss ich mich echt an den Kopf fassen…

1.) Der Fall Moshammer war so einfach (auffälliges Auto, auffälliges Opfer, 160 Zeugenhinweise), dass es schon eine Beleidigung für die Polizei ist zu behaupten, dass die DNS-Probe des mutmasslichen Täters in der Datenbank so wichtig für den Fandungserfolg war. Ein Beweis für die großen Vorteile einer Voratsspeicherung ist dieser Fall ganz sicher nicht.

2.) Ich frage mich ernsthaft, ob es überhaupt legal war, dass diese DNS-Probe vom mutmasslichen Mörder noch vorhanden war. Schließlich war (laut einem Radiobericht, den ich gehört habe) dieser bei dem früheren Vergehen, im Zuge dessen er die Probe abgegeben hat, nur Verdächtiger und wurde wegen irgendwas nie verurteilt. Hätte die nicht sofort nach Verfahrensende gelöscht werden müssen???
Sowas darf meiner Meinung nach einfach nicht sein! Auch wenn der Mann jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach ein abscheuliches Verbrechen begangen hat, darf das im Nachhinein nicht einfach mal so abgenickt werden.
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Hilfsorganisationen rufen dazu auf, zweckungebunden zu Spenden

Im Zuge der Flutwellenkatastrophe melden sich jetzt die ersten Hilfsorganisationen zu Wort, die dazu aufrufen, auch die anderen Krisengebiete der Erde nicht zu vergessen. Das Dilemma besteht nämlich darin, dass Spenden, die mit einem bestimmten Stichwort eingehen, nur für diesen Zweck verwendet werden dürfen.

Ärzte ohne Grenzen bittet jetzt beispielsweise darum, zweckungebunden zu spenden und ihnen die Entscheidung zu überlassen, wie das Geld am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Ich finde das richtig, denn schließlich sind diese Organisationen die Spezialisten dafür, und die Medien selektieren gerade zur Zeit sehr stark bei den Katastrophenberichten.
Man darf aber auch die Menschen im Kongo und Ruanda nicht vergessen, und zweckungebundene Spenden sind dabei sicher der richtige Weg, Hilfe zu verteilen.

Ich habe gespendet!

Sicher ist niemanden entgangen, dass am 26. Dezember eine der größten Katastrophen der letzten Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte stattgefunden hat.
Eine durch ein Seebeben ausgelöste Flutwelle hat mindestens 150000 Menschen das Leben gekostet, wobei man die genaue Zahl wohl nie erfahren wird.
Von den ökologischen und ökonomischen Problemen, die diese Sache nach sich ziehen wird, wird wegen der akuten Notlage in den betroffenen Gebieten noch gar nicht geredet. Allerdings gehe ich davon aus, dass diese immens sein werden und sich noch Jahre lang negativ für die Überlebenden auswirken werden.

Allerdings gibt es mir ein wenig Hoffnung, dass die Spendenaufrufe massiv sind und das diesem, soweit man das beurteilen kann, auch nachgekommen wird. Sogar große kommerzielle Unternehmen, wie etwa Skype oder Apple, haben auf den Startseiten ihrer Webseiten zu Spenden aufgerufen.

Auch ich bin dem gefolgt und habe einen kleinen Betrag an Unicef gespendet. Eine Übersicht über Hilfsorganisationen, bei denen die Gelder in guten Händen sind, findet sich bei
Antenne Bayern
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Die „Deutschquote“

Ich habe jetzt schon öfters von der Idee gehört, eine Regelung zu erlassen, dass deutsche Musik im Radio zu 35% vertreten sein muss. Ich habe da jetzt eine Weile darüber nachgedacht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das für Unsinn halte. Wobei mich niemand falsch verstehen soll: ich mag deutsche Musik prinzipiell schon – nur eben nicht quotiert.

Erfreulicherweise hab ich noch nie so viele gute deutsche Hits im Radio gehört wie in diesem Jahr. Man denke da nur an „Wir sind Helden“, die Sportfreunde, Juli, Xavier Naidoo, das Comeback der „Fantastischen Vier“, Yvonne Catterfeld und so weiter. Also merke ich da eigentlich schon die Entwicklung in die Richtung, die da gewünscht wird.

Das wichtigste Argument für mich gegen so eine Quote ist aber, das sie nur kaschieren würde, was eigentlich schief läuft. Weiterlesen